Die Fortuna-DNA oder wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein heute sein?

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Wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein heute sein? – Die Fortuna-DNA

am Freitag, den 1. Juni 2018 um 16 Uhr
im Showroom der ESPRIT arena,
Arena-Straße 1, 40474 Düsseldorf,
Treppenhaus K 6, 2. Etage.

Referent: Tom Koster, Leiter Nachhaltigkeit & CSR bei Fortuna Düsseldorf

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich

Ich nehme teil:

Vortrag im Rahmen des Workshops „Global Nachhaltige Kommune Schleswig-Holstein“ über ethisch-nachhaltige Kapitalanlagen

Am 14.03.2018 ergab sich die Möglichkeit, vor Verantwortlichen der Kommunen Schleswig-Holsteins über die Einführung von zusätzlichen ethisch-nachhaltigen Anlagekriterien in der Kapitalanlage von öffentlichen Einrichtungen reden zu können.

Sie können im Anschluss die entsprechenden Passagen der Zusammenfassung des Workshops, die unserer Thema betreffen, lesen oder den ganzen Vortrag mit wesentlich genaueren Informationen hier

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Allianz steigt aus der Kohle aus. Bis 2040 …

Spiegel-Online verkündete gestern: Allianz steigt komplett aus der Kohle aus.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein!

Fakt ist, der Versicherungskonzern hat in seiner gestrigen Pressemitteilung bekannt gegeben, ab sofort keine Kohlekraftwerke und kohleproduzierenden Bergbaubetriebe mehr zu versichern. Das betrifft zunächst einmal alle neuen Verträge bzw. Vertragsverlängerungen. Die bereits bestehenden Versicherungen sollen sukzessive bis 2040 auslaufen. Das erklärte Ziel des Allianz-Konzerns ist, in den kommenden 22 Jahren die Kohlerisiken im Versicherungsgeschäft vollständig auf Null zu fahren.

Auf den ersten Blick ist das eine gute Nachricht. Beim zweiten Hinschauen fällt auf, dass das Statement sich nur auf Anlagen bezieht, die ausschließlich auf Kohlebasis arbeiten. Das relativiert die erste Begeisterung für die Pläne der Allianz. Auch wenn sich die Ausnahmen auf Anlagen beziehen, die Kohleverbrennung nur zum Abfangen von Spitzen nutzen: Ein tatsächlicher Verzicht auf Kohle ist das leider nicht.

Unbefriedigend ist zudem der lange Zeitkorridor für das Fortbestehen der Versicherungen im Kohlesektor. Zwar sind die wirtschaftlichen, organisatorischen auch vertraglichen Verbindlichkeiten eine Herausforderung, und Veränderungen sind weder einfach noch von heute auf morgen durchsetzbar. Deshalb bleibt zu hoffen, dass die von der Allianz angestrebte Strategie greift: mit den Industriepartnern „zusammenarbeiten, um angemessene Lösungen zu finden, die einen gemeinsamen Weg in eine klimafreundliche Wirtschaft ermöglichen.” Das klingt zunächst einmal nach einer besseren Alternative, als einem weiteren Versicherer das Feld zu überlassen, dem die Klimaziele von Paris egal sind.

Eine erfreuliche Initiative

Allein auf politischem Wege ohne die Unterstützung der Wirtschaft sind die Klimaziele von Paris nicht realisierbar. Das Erfreuliche an der gestrigen Pressemitteilung ist: der Druck auf die Energieproduzenten und Anlagenausstatter wird diesmal direkt aus der Finanzwirtschaft aufgebaut. Wenn Investitionsgeber für Kohleprojekte ausfallen, ist damit zu rechnen, dass die Finanzierungskosten steigen und im Idealfall unrentabel werden. Insofern ist die Entscheidung zu begrüßen, dass die Allianz mit sofortiger Wirkung auf Investitionen verzichtet, die in Energieunternehmen fließen, „die durch den umfangreichen Zubau von Kohlekraftwerken das Zwei-Grad-Ziel gefährden.“

Ein Versicherungskonzern, der sich Nachhaltigkeit in die Strategie geschrieben hat, muss diese auch im täglichen Geschäft widerspiegeln. Reine Lippenbekenntnisse sind wenig hilfreich. Mitarbeiter brauchen eine klare Orientierung, damit die Ziele umsetzbar erscheinen. Daher ist die Entscheidung, im Bereich der von der Allianz finanzierten Emittenten den Schwellenwert des Umsatzes durch Kohle von aktuell 30% auf 0% zu reduzieren, die einzig richtige und logische.

Die Allianz hat sich ins Aufgabenheft geschrieben, noch in diesem Jahr einen detaillierten Plan für den Kohleausstieg vorzulegen. Wir sind gespannt! Die positive Resonanz auf die gestern verkündeten Nachrichten wird sicherlich mit einfließen. Bleibt zu hoffen, dass in München auch gehört und verstanden wird, dass der bislang genannte Zeitrahmen für Umsetzung der Ziele bis 2040 viele engagierte Klimaschützer enttäuscht.

Wenn der Allianz-Konzern als ein echter Pionier wahrgenommen werden will, dulden Klimaziele keinen langen Aufschub. Daher gehören die bislang geplanten Übergangsfristen von 22 Jahren deutlich verkürzt.

Wie bekommen wir unsere Gelder raus aus Rüstung und Kohle?

Grafik Weltkarte

Stell Dir vor … Du könntest
– Klimakillern den Geldhahn zudrehen,
– ein Atomkraftwerk verhindern,
– Menschenrechte in Entwicklungsprojekten stärken und
– Kredite für Streubomben blockieren.

WIE GEHT DAS?
Wie bekommen wir unsere Gelder raus aus Rüstung und Kohle?

Vortrag und Diskussion
am Donnerstag, den 19. April 2018 um 19 Uhr
im Hause von Greenpeace e.V.
Hongkongstraße 10, 20457 Hamburg

mit Kathrin Petz, Expertin für Kohle-, Rüstung- und Bankenkampagnen
der Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald.

und mit Karsten Smit, Klimaschutz-Experte
der Umweltschutzorganisation Greenpeace

Seit jeweils über zwei Jahrzehnten setzen sich die beiden Nichtregierungsorganisationen Greenpeace und urgewald ür den Schutz des Klimas ein. Untrennbar damit verbunden ist die Arbeit für den Kohleausstieg, denn solange Kohlekraftwerke unseren Strom liefern, ist eine echte Energiewende nicht möglich. Greenpeace hat mit Energieszenarien gezeigt, wie ein Ausstieg funktionieren kann, hat den Entwurf eines Ausstiegsgesetzes vorgelegt, hat mit großen und kleineren Aktionen auf das Problem und seine Lösung aufmerksam gemacht.

Alle Kriege der Welt können nur aus einem Grund geführt werden: Geld. Banken speisen die tödliche Industrie regelmäßig mit Milliarden. Auf Druck von NGOs wie urgewald haben sie inzwischen bestimmte Bereiche der Rüstungsindustrie von der Finanzierung ausgeschlossen. Doch die Regeln sind oft nicht konsequent umgesetzt und sehr lückenhaft. So kommt es, dass deutsche Banken immer noch Waffenschmieden und blutige Konflikte mit ihren Geldern finanzieren. Das ist das Ergebnis der Studie „Die Waffen meiner Bank“ von urgewald und Facing Finance. Und auch die Politik lässt noch immer verheerende Rüstungsexporte zu.

Schon seit den 1990er Jahren kämpft Greenpeace für Klimaschutz und Energiewende und vereint dabei mehrere Ziele. Erstens Sicherheit: raus aus der riskanten Atomkraft, hin zu sicheren erneuerbaren Energien. Zweitens Klimaschutz: weg von der zerstörerischen Nutzung fossiler Rohstoffe, hin zu klimafreundlichen Erneuerbaren. Drittens Nachhaltigkeit: weg vom gedankenlosen und verschwenderischen Umgang mit Ressourcen.

Teilnahme kostenfrei, Anmeldung:

 

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Geld und Menschenrechte
Auch Banken müssen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten anwenden!

Veranstaltung mit Amnesty International

am Mittwoch, den 28. März 2018 um 19 Uhr
im Hause der imug Beratungsgesellschaft für sozial-ökologische Innovationen mbH
Postkamp 14a, 30159 Hannover

Referent: Dr. Mathias John, Mitglied des Vorstands von Amnesty Deutschand
Einführung: Axel Wilhelm, Leiter imug rating

Anmeldung:

Immer wieder sind Unternehmen in Menschenrechtsverletzung verwickelt. Amnesty International hat weltweit eine Vielzahl von Beispielen aufgedeckt, sei es im Zusammenhang mit der Erdölförderung im Nigerdelta, im Kleinbergbau von Kobalterzen in der Demokratischen Republik Kongo oder bei den Bauprojekten für die Fußballweltmeisterschaft in Katar. Wehren sich Menschen gegen die negativen Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten, werden sie häufig eingeschüchtert oder sogar ermordet. Die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte und Nationale Aktionspläne auf deren Basis sollen dazu beitragen, dass Unternehmen endlich auch die Menschenrechte respektieren, Risikovorsorge auch in Bezug auf Menschenrechte betreiben und für ihre Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette menschenrechenrechtliche Sorgfaltspflichten implementieren.

Bisher liegt das Hauptaugenmerk allerdings auf den Unternehmensaktivitäten und deren Auswirkungen auf Menschenrechte. Banken und Finanzinstitutionen, die entsprechende Aktivitäten finanzieren, werden bislang kaum betrachtet. Aber auch diese müssen sich natürlich ihrer menschenrechtlichen Verantwortung stellen und für ihre Kreditlinien und Anlagen menschenrechtliche Sorgfaltspflichten anwenden.

Biographisches

Dr. Mathias John, Jahrgang 1957, arbeitet seit 1980 ehrenamtlich bei Amnesty International zu den Themengebieten Wirtschaft und Menschenrechte sowie Rüstungstransfers und Menschenrechte und ist seit Mai 2015 im Vorstand der deutschen Amnesty-Sektion für Länder und Themen zuständig. Er ist Sprecher der Koordinationsgruppe Wirtschaft, Rüstung und Menschenrechte.

Im Bereich menschenrechtliche Unternehmensverantwortung begleitet er die nationale und internationale Diskussion um verbindliche Regeln für die Wirtschaft intensiv seit Anfang der 90er Jahre mit den Schwerpunkten Verantwortung von Wirtschaftsunternehmen für Menschenrechte, (Ressourcen)Konflikte und wirtschaftliche Aktivitäten, UN Global Compact und die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte.

Mathias John war seit 2007 bis Mitte 2016 als Vertreter von Nichtregierungsorganisationen Mitglied im Lenkungskreis des Deutschen Global Compact Netzwerkes.

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist die Untersuchung von Auswirkungen konventioneller Rüstungstransfers auf die Menschenrechte, dabei insbesondere Kleinwaffen, Polizei-/ Sicherheitsausrüstung und die Privatisierung von militärischen und polizeilichen Dienstleistungen. Als Rüstungsexperte hat er an zahlreichen Untersuchungen und Berichten von Amnesty International mitgearbeitet.

Herzliche Einladung, beste Grüße
Martin Nieswandt

Die Akademie für angewandtes gutes Leben stellt sich vor

AkademieLogo_Version Schrift Felix_bunt_schwarzGemeinwohl, Potentialentfaltung & Ökologie:
Die Akademie für angewandtes gutes Leben
stellt sich und ihre Ideen vor

am Montag, den 12. März 2018 um 19 Uhr
im Hause der netzweber GmbH
Max-Brauer-Allee 50, 22765 Hamburg
c/o ifu Hamburg, 5. OG

Referent: Daniel Wagner

Akademie für angewandtes gutes Leben auf Youtube

Die Akademie für angewandtes gutes Leben – ein Lern- und Lebensort, an dem „Pioniere des Wandels“ ausgebildet werden, um den Herausforderungen der heutigen Zeit durch die Vermittlung nachhaltiger Lebensstile und Transformationswissen entgegen zu treten.

Damit bietet die Akademie eine Antwort auf die vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen in einem „Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“ geforderten weltweiten Neuordnung hin zu einer klimaverträglichen Gesellschaft.

Stichworte: Pioniere des Wandels, Welt im Wandel – Große Transformation, nachhaltige Lebensstile

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung via
VenGa e.V. – Veranstaltungen oder via
mn@venga-ev.org

 

Was bringt ein „Best in Progress“-Ansatz für Nachhaltigkeit?

Weil immer mehr Menschen ihre ethischen Maßstäbe auch bei ihren Geldanlagen berücksichtigt sehen möchten, informiert der gemeinnützige VenGa – Verein für ethisch-nachhaltige Geldanlagen e.V. rund um das Thema „Wie wirkt Geld?“

Bündnispartner des Vereins ist der Hamburger Studienzirkel für Nachhaltige Geldanlagen, der diesen Workshop initiiert.

am Donnerstag, den 1. März 2018 um 18 Uhr
bei Hildegard Lüning
Heilholtkamp 60, 22297 Hamburg

Diesmal dabei:
Dr. Rolf Häßler, Institut für Nachhaltige Kapitalanlagen, München

Thema:
Was bringt ein „Best in Progress“-Ansatz für Nachhaltigkeit?

kostenfreie Anmeldung über
mn@venga-ev.org

Der Workshop richtet sich an Personen, die Interesse haben, darüber nachzudenken, wie die nachhaltige Geldanlage sowohl Privatanleger/innen wie auch institutionellen Investoren erfolgreich nahegebracht werden kann.