Flüchtlinge und MigrantInnen stärken – was macht die Stiftung :do und wie geht sie mit Geld um?

Stiftung :do

„Alle Migranten sind auf der Suche nach einem besseren Leben, nach Würde. Sie sind auf der Suche nach sozialer Gerechtigkeit und danach, als Menschen mit Rechten anerkannt zu werden. Man weist niemanden zurück, der auf der Suche nach einem besseren Leben ist. Niemand wird uns von diesem Weg abhalten.“ (Mohammed Talbi, Aktivist für Menschen- und Flüchtlingsrechte aus Marokko)

am Dienstag, den 15. Januar 2019 um 19 Uhr
bei Flaks e.V. – Zentrum für Frauen in Altona,
Alsenstraße 33, 22769 Hamburg

Stiftungsvorstand Miriam Edding von der Stiftung :do berichtet über die wichtige Arbeit der Stiftung.
Anlageexpertin Kirsten Paul von der Bewegungsstiftung wird berichten, wie die Stiftung :do ihre Gelder ethisch-nachhaltig anlegt.

Die Stiftung :do möchte mit ihrer Förderpraxis die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen stärken.
Migration hat es immer gegeben, weltweit und zu allen Zeiten. Menschen flohen gestern und fliehen heute vor Kriegen, aus wirtschaftlicher Not und aufgrund ungerechter gesellschaftlicher Bedingungen. Sie wollen Umweltzerstörung oder Diskriminierung entkommen. Immer sind sie auf der Suche nach einem besseren Leben. Ausgerechnet im Zeitalter der Globalisierung, in dem Waren, Geldströme und Informationen in rasender Geschwindigkeit um die Welt bewegt werden, schotten sich die Industrienationen mit polizeilichen und militärischen Mitteln immer stärker gegen Flüchtlinge und MigrantInnen ab, verweigern ihnen elementare Rechte und eine gesicherte Lebensgrundlage.

Rassismus – eine der hartnäckigen Hinterlassenschaften der europäischen Kolonialgeschichte – prägt nach wie vor den gesellschaftlichen und politischen Umgang mit Menschen aus dem Globalen Süden.
Die Stiftung :do fördert Projekte mit dem Ziel, individuelle Bewegungsfreiheit und egalitäre Zugänge zu Gesundheit, Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe für alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft zu verwirklichen. Unser Fokus liegt auf Initiativen, die für ein solidarisches Miteinander und eine nicht-rassistische Politik eintreten und dadurch die herrschende Realität von Flucht und Migration grundsätzlich in Frage stellen.

Seit 2005 stärkt die Stiftung :do mit ihrer Förderpraxis die Rechte von Flüchtlingen und MigrantInnen.
Mehr als 600 Projekte konnte sie bisher unterstützen – politisch unabhängig und über Grenzen hinweg.

 

 

Nachbericht zur Veranstaltung „Wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein sein? – Die Fortuna-DNA“

Mit gut 20 Teilnehmern war der Vortrag von und die Diskussion mit Tom Koster, CSR-Verantwortlicher bei Fortuna DüsseldorfIMG_0902 am 1. Juni 2018 in der Düsseldorfer Arena gut besucht.

Teilnehmer Konrad Buck hat aus seinen Notizen einen kleinen Bericht auf seinem Blog verfasst.

Darin listet er eine Auswahl von CSR-Projekten auf, die bereits in der Umsetzung und in der Planung sind:

  • Spiel-Moderation für Blinde: u.a. der Kabarettist Dieter Nuhr, der Hörfunkmoderator Manfred (Manni) Breuckmann oder der Bildhauer, Kommunikationsdesigner und Karnevalswagenbau-Künstler Jacques Tilly. Hierfür sind im Unterrang ca. 15 Plätze reserviert und eine Moderatorenanlage installiert.
  • Blinde und Sehbehinderte erhalten Headsets, über die sie die Moderation verfolgen. Dies erfolt exklusiv in der Arena.
  • Ganzheitliche Unterstützung für Geflüchtete: Sport, Sprache und Integration – nicht nur für Männer! Derzeit 15-20 TeilnehmerInnen pro Kurs; zusammen mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung DKJS, dem Partnerverein SG Benrath-Hassels und der Düsseldorfer Flüchtlings-Initative STAY!
  • Qualitätssicherung beim Merchandising: Artikel, die unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt werden, kommen nicht mehr ins Angebot.
  • Trinkwasser für alle Mitarbeiter: Grohe Blue statt Plastikflaschen, mit Karaffen und Gläsern.
  • Fuhrpark in Zukunft mit Schwerpunkt e-Mobilität, Autosponsor ist derzeit P&A.
    Kooperation mit der Zukunftswerkstatt Düsseldorf: Rad vor dem Spiel abgeben, nach dem Spiel ist es überholt oder repariert. – Insgesamt mehr Radpark-Plätze.

Vollständiger Bericht von Konrad Buck