Die Akademie für angewandtes gutes Leben stellt sich vor

AkademieLogo_Version Schrift Felix_bunt_schwarzGemeinwohl, Potentialentfaltung & Ökologie:
Die Akademie für angewandtes gutes Leben
stellt sich und ihre Ideen vor

am Montag, den 12. März 2018 um 19 Uhr
im Hause der netzweber GmbH
Max-Brauer-Allee 50, 22765 Hamburg
c/o ifu Hamburg, 5. OG

Referent: Daniel Wagner

Akademie für angewandtes gutes Leben auf Youtube

Die Akademie für angewandtes gutes Leben – ein Lern- und Lebensort, an dem „Pioniere des Wandels“ ausgebildet werden, um den Herausforderungen der heutigen Zeit durch die Vermittlung nachhaltiger Lebensstile und Transformationswissen entgegen zu treten.

Damit bietet die Akademie eine Antwort auf die vom Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen in einem „Gesellschaftsvertrag für eine große Transformation“ geforderten weltweiten Neuordnung hin zu einer klimaverträglichen Gesellschaft.

Stichworte: Pioniere des Wandels, Welt im Wandel – Große Transformation, nachhaltige Lebensstile

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung via
VenGa e.V. – Veranstaltungen oder via
mn@venga-ev.org

 

Was bringt ein „Best in Progress“-Ansatz für Nachhaltigkeit?

Weil immer mehr Menschen ihre ethischen Maßstäbe auch bei ihren Geldanlagen berücksichtigt sehen möchten, informiert der gemeinnützige VenGa – Verein für ethisch-nachhaltige Geldanlagen e.V. rund um das Thema „Wie wirkt Geld?“

Bündnispartner des Vereins ist der Hamburger Studienzirkel für Nachhaltige Geldanlagen, der diesen Workshop initiiert.

am Donnerstag, den 1. März 2018 um 18 Uhr
bei Hildegard Lüning
Heilholtkamp 60, 22297 Hamburg

Diesmal dabei:
Dr. Rolf Häßler, Institut für Nachhaltige Kapitalanlagen, München

Thema:
Was bringt ein „Best in Progress“-Ansatz für Nachhaltigkeit?

kostenfreie Anmeldung über
mn@venga-ev.org

Der Workshop richtet sich an Personen, die Interesse haben, darüber nachzudenken, wie die nachhaltige Geldanlage sowohl Privatanleger/innen wie auch institutionellen Investoren erfolgreich nahegebracht werden kann.

Hamburger Handelskammer sagt der Kohle „Tschüss“

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Die Hamburger Handelskammer neuerdings als Vorbild!

Diese altehrwürdige Institution geht offensichtlich neue Wege: mit Beschluss vom 19.12.2017 setzt die HK einen Meilenstein für Kohle – Divestment:

Kammer-Kohle aus der Kohle!

Bis zum 31.03.2018 wird die HK alle Unternehmen aus dem Wertpapiervermögen ausschließen, die mehr als 30% ihres Stroms aus Kohle beziehen, sowie die größten Kohleproduzenten und Unternehmen, die den Bau von großen Kohlekraftwerken planen. Damit setzt die HK die Divestment Strategie der NGO urgewald konsequent um. www.coal-exit.org

Der gemeinnützige VenGa e.V. – Verein zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen – gratuliert der Handelskammer Hamburg zu dieser historischen Entscheidung!
„Weil Hamburg die Folgen des Klimawandels besonders stark spürt, ist es ein starkes Signal, dass keine Hamburger Handelskammer-Gelder mehr in Klimakillern versenkt werden“, freut sich VenGa-Vorstand Martin Nieswandt. Andreas Enke, Co-Vorstand von VenGa e.V. hat als Mitglied des Plenums der Handelskammer und des Innenausschusses gemeinsam mit Matthias Ederhof erfolgreich dafür gekämpft, dass die Handelskammer Hamburg aus der Kohle aussteigt.

Urgewald-Kohle-Campaignerin Christina Beberdick: „Der Schritt hat Vorbildcharakter für alle weiteren Handelskammern und andere öffentlich-rechtliche Institutionen, aber auch für die Anlagepolitik von Städten, Ländern und vom Bund. Sie müssen aufhören, das Altersvorsorgegeld ihrer Beschäftigten in Firmen zu stecken, deren Geschäft zur Klimaerwärmung für künftige Generationen beiträgt.“

Dem können wir uns als Verein nur anschließen!

Neues aus dem Bereich der Green Bonds

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Unter der Überschrift „Neues aus dem Bereich der Green Bonds“ möchte ich in regelmäßigen Abständen etwas über diese speziellen Anleihen erzählen oder erzählen lassen. Der Blog stellt keine Kaufempfehlung und keine Anlageberatung dar. Er hat vielmehr das Ziel, den Leser dieses interessante, aber noch unbekannte Segment der Wertpapiere näher zu bringen.
Denn hier werden konkrete, meist ökölogische Projekte finanziert.

Dieses Mal möchte ich Dr. Stefan Klotz, Fondsmanager des  „Green Bonds Impact Fonds“ zitieren:

„Madrid oder Mailand? Hauptsache: Italien!“

Mit Andreas Möllers Satz für die Ewigkeit kommen wir zu unserem Thema des Monats. Die italienische Staatseisenbahn FS (gesprochen „Effe Esse“) hat nämlich ihren ersten Green Bond aufgelegt und war auch damit schneller als die Deutsche Bahn. Hierzulande denkt man bei italienischen Zügen eher an schnaufende Museumsstücke und an Fahrpläne, die nur zur Folklore ausgehängt werden. Doch der „Rote Pfeil“ (für Zugliebhaber ganz genau: der ETR 1000, liebevoll „Frecciarossa“ genannt) zwischen Mailand und Rom ist derzeit der schnellste Zug Europas!

„Hauptsache Italien!“ Herr Möller hatte es wohl geahnt!

Erfreulich: auch die grüne Premieren-Anleihe macht einen schicken Eindruck, und das keineswegs nur auf den ersten Blick. Der Green Bond soll neben neuen Regionalzügen auch zusätzliche Exemplare eben jenes roten Hochgeschwindigkeitspfeils finanzieren, der seit 2016 komfortablere und schnellere Mobilität mit hohen Umweltansprüchen auf die Schienen bringt, mit neuen Lösungen für Energieeffizienz, umweltschonenden Materialien und durchdachtem Recycling. kanne

Zugegeben: Der „Rote Pfeil“ verbraucht aufgrund seiner deutlich höheren Geschwindigkeit etwa 30% mehr Energie als sein Vorgänger. Doch wir folgen der Argumentation der FS, dass die Schnelligkeit den entscheidenden Faktor darstellt, um den Schienenverkehr über die derzeitigen 5% Marktanteil zu heben und im Passagierverkehr relevanter werden zu lassen.

Konkret: Ein Hochgeschwindigkeitszug ist ökologisch immer noch deutlich besser als ein Automobil der Oberklasse mit Verbrennungsmotor.

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Wohin wandern Deine Kröten?

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Mach mit bei der großen Aktion von Urgewald !

Kohle raus aus Banken, die Kohle finanzieren – oder mit Firmen arbeiten, die mit Kinderarbeit oder Waffen ihr Geld verdienen:

Krötenwanderung

 

Finger weg von Bitcoin-Investments

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1) Welcher Wert hat wohl diese Tulpe ?
2) Wie viele Spam-Mails über die vermeintliche Wunderanlage Bitcoins mußten Sie in dieser Woche schon löschen ?

Verbraucherschützer warnen schon länger vor dem Bitcoin-Markt. Doch das Ausmaß, mit der aktuell die Gier und Unwissenheit von Anlegern ausgenutzt wird, mit dem windige „Berater“ ihre Konstrukte an Anleger zu vertickern, erinnert fatal an das Tulpenfieber

Ende des 16. Jahrhunderts erreichten Tulpen völlig irrationale Bewertungen. Dann jedoch platzte die Bewertungsblase abrupt – und viele Anleger waren um ihr Hab und Gut gebacht. Auch heute setzt bei s manchen Anlegern der Verstand aus, wenn über den angeblichne Zauber der Bitcoins fabuliert wird.

Deshalb warnt die Finanzdienstleistungsaufsichtsbehörde BaFin eindringlich vor den hohen Risiken für Privatanleger.

Noch einen Schritt weiter geht Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz. Er fordert Kryptowährungen zu verbeiten, weil sie „keinerlei sinnvolle soziale Funktion erfüllen“

Fazit:
Wer gern zockt, kann auf Pferde wetten oder Roulette spielen – und neuerdings auf Bitcoins setzen. Wer indes als Privatanleger eine seriöse Geldanlage wünscht, für den gilt: Finger weg !

Eine andere Adventsgeschichte

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hawes.jpg

In diesen Tagen haben wieder besinnliche Erzählungen Hochkonjunktur.

Meist ist deren „Sitz im Leben“ überschaubar.

Anders dieser nachfolgende aktuelle Bericht aus dem unscheinbaren kleinen Dorf Hawes am Rande der Yorkshire Sales:

Asterix in Britannien

Asterix II