Über Martin Nieswandt

Gründer und Vorsitzender des Vorstandes von VenGa -Verein zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen e.V.

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Gutes Geld – geht das?

am Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:00 – 21:00 Uhr

Wie lege ich mein Geld ethisch und nachhaltig an?
Impulse und Diskussion mit Prof. Alexander Bassen und anderen Gästen.

im Hamburger Umweltzentrum Gut Karlshöhe
Karlshöhe 60 d, 22175 Hamburg
Treffpunkt: Seminarraum Stallgebäude

Geld wirkt. Immer!

Über 80 % der Deutschen geben an, dass sie weder Rüstung noch Kinderarbeit finanzieren möchten. Deshalb wächst der Wunsch zu erfahren, wie Geld tatsächlich „arbeitet“ und was der Einzelne tun kann, damit seine Wertevorstellungen auch bei der Geldanlage Berücksichtigung finden.

Der gemeinnützige Verein VenGa e.V. (Verein zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen) lädt in Kooperation mit dem Hamburger Umweltzentrum Gut Karlshöhe ein zu einem Vortragsabend mit anschließender Diskussion. Drei Referenten aus der Politik und dem Markt für Nachhaltige Geldanlagen diskutieren mit Ihnen über „Gutes Geld!“

Die drei Impulsvorträge lauten:

Prof. Alexander Bassen, Universität Hamburg, Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung
„Gutes Geld – Blick aus Wissenschaft und Politik.“

Marc Pfizenmaier, GLS Bank
„Gutes Geld – eine Bank macht es möglich“

Andreas Enke, Geneon AG
„Gutes Geld – was steckt hinter einer ethisch-nachhaltigen Geldanlage?“

Moderation
Dr. Anke Butscher

Eintritt € 3,00

 

Ich nehme teil:

 

Wie finde ich seriöse, nachhaltige Anlagemöglichkeiten für mein Geld?

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„Wie finde ich seriöse, nachhaltige Anlagemöglichkeiten für mein Geld?“

Vortrag und Diskussion
am Mittwoch, den 19. September 2018 um 19 Uhr
bei Gemeinwohl-Ökonomie Berlin-Brandenburg e.V. c/o Fairmondo eG
Glogauer Straße 21, 10999 Berlin

Referent: Andreas Enke, Vorstand des Vereins zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen e.V.
in Kooperation mit transparency International Deutschland

Wie finde ich seriöse, nachhaltige Anlagemöglichkeiten für mein Geld?

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„Wie finde ich seriöse, nachhaltige Anlagemöglichkeiten für mein Geld?“

Vortrag und Diskussion
in Kooperation mit transparency International Deutschland

am Donnerstag, den 6. September 2018 um 19:30 Uhr
im Bürgerhaus Lokstedt, Sottorfallee 9, 22529 Hamburg
Referent: Andreas Enke, Vorstand des Vereins zur Förderung ethisch-nachhaltiger Geldanlagen e.V.

Die Vielfalt ethischer Investments und Anlagestrategien

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Bewusstseinsbildung zu ethisch-nachhaltigen Geldanlagen, Engagement und wissenschaftliche Begleitforschung

Vortrag und Diskussion

Referentin: Gesa Vögele, Mitglied der Geschäftsführung von CRIC e.V.

am Montag, den 18. Juni 2018 um 18 Uhr
bei Hildegard Lüning
Heilholtkamp 60, 22297 Hamburg

Ich nehme teil:

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Nachbericht zur Veranstaltung „Wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein sein? – Die Fortuna-DNA“

Mit gut 20 Teilnehmern war der Vortrag von und die Diskussion mit Tom Koster, CSR-Verantwortlicher bei Fortuna DüsseldorfIMG_0902 am 1. Juni 2018 in der Düsseldorfer Arena gut besucht.

Teilnehmer Konrad Buck hat aus seinen Notizen einen kleinen Bericht auf seinem Blog verfasst.

Darin listet er eine Auswahl von CSR-Projekten auf, die bereits in der Umsetzung und in der Planung sind:

  • Spiel-Moderation für Blinde: u.a. der Kabarettist Dieter Nuhr, der Hörfunkmoderator Manfred (Manni) Breuckmann oder der Bildhauer, Kommunikationsdesigner und Karnevalswagenbau-Künstler Jacques Tilly. Hierfür sind im Unterrang ca. 15 Plätze reserviert und eine Moderatorenanlage installiert.
  • Blinde und Sehbehinderte erhalten Headsets, über die sie die Moderation verfolgen. Dies erfolt exklusiv in der Arena.
  • Ganzheitliche Unterstützung für Geflüchtete: Sport, Sprache und Integration – nicht nur für Männer! Derzeit 15-20 TeilnehmerInnen pro Kurs; zusammen mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung DKJS, dem Partnerverein SG Benrath-Hassels und der Düsseldorfer Flüchtlings-Initative STAY!
  • Qualitätssicherung beim Merchandising: Artikel, die unter schlechten Arbeitsbedingungen hergestellt werden, kommen nicht mehr ins Angebot.
  • Trinkwasser für alle Mitarbeiter: Grohe Blue statt Plastikflaschen, mit Karaffen und Gläsern.
  • Fuhrpark in Zukunft mit Schwerpunkt e-Mobilität, Autosponsor ist derzeit P&A.
    Kooperation mit der Zukunftswerkstatt Düsseldorf: Rad vor dem Spiel abgeben, nach dem Spiel ist es überholt oder repariert. – Insgesamt mehr Radpark-Plätze.

Vollständiger Bericht von Konrad Buck

Die Fortuna-DNA oder wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein heute sein?

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+++ A U S V E R K A U F T +++

 

Wie nachhaltig und fair kann ein Fußballverein heute sein? – Die Fortuna-DNA

am Freitag, den 1. Juni 2018 um 16 Uhr
im Showroom der ESPRIT arena,
Arena-Straße 1, 40474 Düsseldorf,
Treppenhaus K 6, 2. Etage.

Referent: Tom Koster, Leiter Nachhaltigkeit & CSR bei Fortuna Düsseldorf

+++ A U S V E R K A U F T +++

 

Allianz steigt aus der Kohle aus. Bis 2040 …

Spiegel-Online verkündete gestern: Allianz steigt komplett aus der Kohle aus.

Das klingt zu schön, um wahr zu sein!

Fakt ist, der Versicherungskonzern hat in seiner gestrigen Pressemitteilung bekannt gegeben, ab sofort keine Kohlekraftwerke und kohleproduzierenden Bergbaubetriebe mehr zu versichern. Das betrifft zunächst einmal alle neuen Verträge bzw. Vertragsverlängerungen. Die bereits bestehenden Versicherungen sollen sukzessive bis 2040 auslaufen. Das erklärte Ziel des Allianz-Konzerns ist, in den kommenden 22 Jahren die Kohlerisiken im Versicherungsgeschäft vollständig auf Null zu fahren.

Auf den ersten Blick ist das eine gute Nachricht. Beim zweiten Hinschauen fällt auf, dass das Statement sich nur auf Anlagen bezieht, die ausschließlich auf Kohlebasis arbeiten. Das relativiert die erste Begeisterung für die Pläne der Allianz. Auch wenn sich die Ausnahmen auf Anlagen beziehen, die Kohleverbrennung nur zum Abfangen von Spitzen nutzen: Ein tatsächlicher Verzicht auf Kohle ist das leider nicht.

Unbefriedigend ist zudem der lange Zeitkorridor für das Fortbestehen der Versicherungen im Kohlesektor. Zwar sind die wirtschaftlichen, organisatorischen auch vertraglichen Verbindlichkeiten eine Herausforderung, und Veränderungen sind weder einfach noch von heute auf morgen durchsetzbar. Deshalb bleibt zu hoffen, dass die von der Allianz angestrebte Strategie greift: mit den Industriepartnern „zusammenarbeiten, um angemessene Lösungen zu finden, die einen gemeinsamen Weg in eine klimafreundliche Wirtschaft ermöglichen.” Das klingt zunächst einmal nach einer besseren Alternative, als einem weiteren Versicherer das Feld zu überlassen, dem die Klimaziele von Paris egal sind.

Eine erfreuliche Initiative

Allein auf politischem Wege ohne die Unterstützung der Wirtschaft sind die Klimaziele von Paris nicht realisierbar. Das Erfreuliche an der gestrigen Pressemitteilung ist: der Druck auf die Energieproduzenten und Anlagenausstatter wird diesmal direkt aus der Finanzwirtschaft aufgebaut. Wenn Investitionsgeber für Kohleprojekte ausfallen, ist damit zu rechnen, dass die Finanzierungskosten steigen und im Idealfall unrentabel werden. Insofern ist die Entscheidung zu begrüßen, dass die Allianz mit sofortiger Wirkung auf Investitionen verzichtet, die in Energieunternehmen fließen, „die durch den umfangreichen Zubau von Kohlekraftwerken das Zwei-Grad-Ziel gefährden.“

Ein Versicherungskonzern, der sich Nachhaltigkeit in die Strategie geschrieben hat, muss diese auch im täglichen Geschäft widerspiegeln. Reine Lippenbekenntnisse sind wenig hilfreich. Mitarbeiter brauchen eine klare Orientierung, damit die Ziele umsetzbar erscheinen. Daher ist die Entscheidung, im Bereich der von der Allianz finanzierten Emittenten den Schwellenwert des Umsatzes durch Kohle von aktuell 30% auf 0% zu reduzieren, die einzig richtige und logische.

Die Allianz hat sich ins Aufgabenheft geschrieben, noch in diesem Jahr einen detaillierten Plan für den Kohleausstieg vorzulegen. Wir sind gespannt! Die positive Resonanz auf die gestern verkündeten Nachrichten wird sicherlich mit einfließen. Bleibt zu hoffen, dass in München auch gehört und verstanden wird, dass der bislang genannte Zeitrahmen für Umsetzung der Ziele bis 2040 viele engagierte Klimaschützer enttäuscht.

Wenn der Allianz-Konzern als ein echter Pionier wahrgenommen werden will, dulden Klimaziele keinen langen Aufschub. Daher gehören die bislang geplanten Übergangsfristen von 22 Jahren deutlich verkürzt.