Über Andreas Enke

Vorstand und Mitgründer der Geneon Vermögensmanagement AG, einer inhabergeführten unabhängigen Vermögensverwaltung. Ehrenamtlich tätig als Mitglied im Vorstand der Bundesvereinigung Selbsthilfe im anthroposophischen Sozialwesen e.V., ein gemeinnütziger Verein, der sich um die Belange von Eltern und Angehörigen von geistig behinderten Menschen kümmert. Mitglied im Plenum als Vertreter der Wahlgruppe Banken in der Handelskammer Hamburg. Mitglied im Vorstand von VenGa e.V., einem gemeinnützigen Verein zur Förderung der Nachhaltigen Geldanlage.

Vortrag im Rahmen des Workshops „Global Nachhaltige Kommune Schleswig-Holstein“ über ethisch-nachhaltige Kapitalanlagen

Am 14.03.2018 ergab sich die Möglichkeit, vor Verantwortlichen der Kommunen Schleswig-Holsteins über die Einführung von zusätzlichen ethisch-nachhaltigen Anlagekriterien in der Kapitalanlage von öffentlichen Einrichtungen reden zu können.

Sie können im Anschluss die entsprechenden Passagen der Zusammenfassung des Workshops, die unserer Thema betreffen, lesen oder den ganzen Vortrag mit wesentlich genaueren Informationen hier

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Neues aus dem Bereich der Green Bonds

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Unter der Überschrift „Neues aus dem Bereich der Green Bonds“ möchte ich in regelmäßigen Abständen etwas über diese speziellen Anleihen erzählen oder erzählen lassen. Der Blog stellt keine Kaufempfehlung und keine Anlageberatung dar. Er hat vielmehr das Ziel, den Leser dieses interessante, aber noch unbekannte Segment der Wertpapiere näher zu bringen.
Denn hier werden konkrete, meist ökölogische Projekte finanziert.

Dieses Mal möchte ich Dr. Stefan Klotz, Fondsmanager des  „Green Bonds Impact Fonds“ zitieren:

„Madrid oder Mailand? Hauptsache: Italien!“

Mit Andreas Möllers Satz für die Ewigkeit kommen wir zu unserem Thema des Monats. Die italienische Staatseisenbahn FS (gesprochen „Effe Esse“) hat nämlich ihren ersten Green Bond aufgelegt und war auch damit schneller als die Deutsche Bahn. Hierzulande denkt man bei italienischen Zügen eher an schnaufende Museumsstücke und an Fahrpläne, die nur zur Folklore ausgehängt werden. Doch der „Rote Pfeil“ (für Zugliebhaber ganz genau: der ETR 1000, liebevoll „Frecciarossa“ genannt) zwischen Mailand und Rom ist derzeit der schnellste Zug Europas!

„Hauptsache Italien!“ Herr Möller hatte es wohl geahnt!

Erfreulich: auch die grüne Premieren-Anleihe macht einen schicken Eindruck, und das keineswegs nur auf den ersten Blick. Der Green Bond soll neben neuen Regionalzügen auch zusätzliche Exemplare eben jenes roten Hochgeschwindigkeitspfeils finanzieren, der seit 2016 komfortablere und schnellere Mobilität mit hohen Umweltansprüchen auf die Schienen bringt, mit neuen Lösungen für Energieeffizienz, umweltschonenden Materialien und durchdachtem Recycling. kanne

Zugegeben: Der „Rote Pfeil“ verbraucht aufgrund seiner deutlich höheren Geschwindigkeit etwa 30% mehr Energie als sein Vorgänger. Doch wir folgen der Argumentation der FS, dass die Schnelligkeit den entscheidenden Faktor darstellt, um den Schienenverkehr über die derzeitigen 5% Marktanteil zu heben und im Passagierverkehr relevanter werden zu lassen.

Konkret: Ein Hochgeschwindigkeitszug ist ökologisch immer noch deutlich besser als ein Automobil der Oberklasse mit Verbrennungsmotor.

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